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erstellt :
15. September 2007 00:24
zitat
pm mail hp
Genre: Horror (Slasher)
Regie: Rolfe Kanefsky
Darsetller: Tiffany Shepis, Parry Shen, Nectar Rose, Brad Dourif, Philip Andrew
Story:
Es geht um ein Buch aus einer längst vergangenen Zeit. In diesem Buch sind einige Anleitungen für (schwarzmagische) Rituale enthalten und es geriet in die Hände von Mönchen, welche dem Buch verfielen, aber Einer konnte sich widersetzen und wollte das Buch zerstören und brannte das Kloster nieder, aber das Buch überstand den Brand. Denn es ist kein normales Buch, denn es kann ein Portal öffnen und dieses Portal ermöglicht es verlorenen Seelen zwischen den Dimensionen der Toten und Lebenden zu wandeln.
Gegenwart - Halloween: ein Professor erbt dieses Buch und macht rege Gebrauch davon. Als eine Stundentin ihn besucht zeigt er ihr auch den "Schlüssel" (Wirbelsäule und Schädel) mit dem man das Portal wieder schließen kann und erschlägt sie damit.
5 Anwärter (3 Männer, 2 Frauen) auf die Mitgliedschaft in zwei verschiedenen Studentenverbindungen sollen in den nächsten Stunde eine Liste mit Gegenständen abarbeiten und so mindestens 50 Punkte zusammen zu bekommen und dann noch eine Nacht in einem Haus verbringen in dem ein schlimmer Mord und Selbstmord passierten. Sollten sie das nicht schaffen, kommen sie auch nicht in die Verbindungen rein.
Natürlich steht auch das Buch auf der Liste und 2 von den 5 wollen es sich besorgen. Sie brechen dazu in das Haus des Professors ein, welcher gerade im Keller mit der Leiche der Studentin und einigen Anderen am hantieren ist. Der Professor ist natürlich mächtig sauer wegen dieser unfreiwilligen Störung und will die Eindringlinge auch umbringen, aber da ereignet sich ein Unfall und die 2 können mit dem Buch fliehen.
Der Professor wird gefunden und kommt ins Krankenhaus und sein Leben hängt an einen seidenen Faden, aber er will sein Ritual zu Ende bringen und Portal öffnen und somit begingt ein Alptraum für die 5 in dem "Mörderhaus" - aus dem noch nie Einer lebend zurück kam.
Meinung:
Der Anfang (erster Absatz) ist sehr schon stimmig, aber leider wird es nur erzählt und nicht gezeigt. Finde ich etwas schade - lässt sich aber nun leider nicht mehr ändern. Vielleicht geht es auch aus meiner Handlungszusammenfassung nicht heraus, aber ich würde diesen Film dem (Mystery)Slashergenre zuordnen. Denn wir haben hier fast die typischen Regeln für einen Slasherfilm: eine Gruppe Jugendliche (, die Halloween feiern wollen), Sex, an den Alkohol kommen sie leider nicht mehr dran, aber er wird erwähnt den durchgeknallten Killer und das ganze Geschehen ist auf einen ort (dem Hau) beschränkt. Hinzu kommt eben nur die Hexerei und das der Mörder eigentlich dann schon aus dem Totenreich wiederkommt. Aber dies war ja abzusehen, weil umsonst wird die Geschichte mit dem Portal nicht erzählt.
Aber es sind nicht diese typischen gesichtslosen Charaktere, die man ganz leicht austauschen kann. Man gab sich wirklich Mühe mit denen. Sogar so viel das man Sympathie und auch vielleicht Mitleid mit ihnen empfinden kann. Die Blondine hier hält auch noch eine kleine Überraschung bereit.
"The Hazing" ist zwar ein Horrorfilm, aber einer der lustigen Art. Es sind so kleinere Witzeleien und Anspielungen auf andere Filme. Hier wären "Reservoir Dogs" (meine persönliche Lieblingsanspielung - zu Anfang als sie in RD dort langsam gehen und "Little Green Bag" als Musik spielt und hier in "The Hazing" hat man fast die selbe Melodie und die Anwärter gehen auch langsam und lassen sich in ähnlichen Einstellungen wie in RD abfilmen), "American Pyscho" und vielleicht auch "Killer Tongue" zu nennen. Sehr schön und das hat mich sehr erfreut. Aber es gibt auch Spannung - zwar in nur kurzem Momenten, aber sie ist da, aber allzu wichtig ist sie hier nicht. Ich denke mal der Film versteht sich eher mit einem Augenzwinkern.
Aber an blutigen Szenen fehlt es dem Film nicht. Es waren ein paar härtere Sachen dabei, aber nie zu blutig oder zu abgedreht - also man darf keine Splatterorgie erwarten. Das Ganze ist eher wohldosiert und handgemacht. Damit konnte der Film bei mir auch punkten, das hier auf dieses computeranimierte Blut verzichtet wurde.
Zu guter letzt bleibt mir zu sagen, dass "The Hazing" kurzzeitig gute Unterhaltung bietet, vielleicht auch ein Film ist, den man sich ein oder zwei Mal ansieht und es dann dabei belässt.