# 1
Kittie
Film Guru

     ID # 54


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erstellt :
29. Mai 2008 14:34
zitat
pm mail hp

Originaltitel: Regreso a Moira
Regie: Mateo Gil
Darsteller: David Arnaiz, Juan José Ballesta, Helena Castañeda, Jordi Dauder, José Ángel Egido
Story:
Tomás kommt nach sehr vielen Jahren zurück nach Spanien. Der Grund dafür ist, dass er eine Tarotkarte erhielt, die das Motiv "Die Liebenden" zeigt und diese Karte hat etwas mit seiner Vergangenheit zu tun.
Denn in seiner Jugend war er verliebt in eine Frau, die allein und zurückgezogen lebt und im Dorf allgemein als Hexe bekannt ist und auch den Ruf einer Hure mit sich herumträgt.
Wie das nun mal so mit den Ausgestoßenen ist, passiert denen meistens etwas und dieses Ereignis soll Tomás ein Leben lang verfolgen…
Kommentar:
Ich glaube ich kann diesen Film recht schnell abfertigen, denn kennt ihr das: es steht "Horror" drauf, aber es ist kein "Horror" drin.
Gut dieser Film hat schon ein paar kleine Horrorelemente wie zum Beispiel eine halbverweste Leiche, die Frau soll eine "Hexe" sein, das gelegentliche Auftauchen einer "Mumie", ein abgetriebenes Baby und eine Blut-überlaufende Badewanne.
Andere könnten daraus vielleicht ein paar Schreck- oder auch Schockszenen zaubern, aber Gil vergeigt das hier total, denn – und jetzt kommt der Hammer – dieser Film hier entpuppt sich recht schnell als Liebesdrama. Der ist gar kein Horrorfilm! Da können die paar Horrorelemente auch nichts mehr rausholen.
Denn dieser Film ist so was von langweilig, dass man sich nur fragen kann wie der es zu den "6 Films To Keep You Awake" geschafft hat. Spectre hindert mich nicht gerade am Einschlafen, der fördert das viel mehr.
Keinerlei Atmosphäre – außer Langeweile. So etwas wie Spannung sucht man hier vergebens und das ist nun mal mit das Wichtigste für einen Horrorfilm. Und selbst die Sexszenen sind langweilig, das Rumgetobe hier nervt viel mehr, denn man wartet drauf, dass endlich mal was passiert, aber nein es werden immer wieder die gleichen Bilder gezeigt – der junge Tomás wie er ums Haus schleicht, von der Hexe ihr nackter Hintern, die Mumie und der alte Tomás. Das hält man nicht lange aus und wenn man sich den Film im Schnelldurchlauf ansieht, wird das eben Aufgezählte sehr deutlich.
Aber der Film hat einen netten Ansatz mit seinen zwei Geschichten, die auch gekonnt miteinander verwoben sind (Tomás Vergangenheit und seine Gegenwart in der er versucht die Vergangenheit zu verarbeiten), aber es fehlt einfach die Spannung. Die hätten die Alte hier lieber als Zombie auferstehen lassen sollen, dann wäre der Film vielleicht irgendwo noch trashig lustig gewurden, aber nein hier drehte man viel lieber einen Liebesfilm.
Ich weiß auch nicht. Vielleicht ist hier im Film irgendetwas, das sich mit nicht erschließt, aber so wie ich den Filme sehe, ist er ein totaler Reinfall. Muss man nicht gesehen haben auch wenn der zur "6 Films To Keep You Awake" Reihe gehört. Spart euch diesen Film und macht in den 80 Minuten lieber irgendetwas Anderes.
Spectre ist somit auch der schwächste Beitrag dieser Reihe. Ist schon ärgerlich, denn mit The Baby's Room gab es einen guten Einstieg, aber hoffen wir mal, dass es mit Blame wieder besser wird…
Bewertung: (1/10)
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