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Autor Thema: Review: Penny Dreadful
# 1
Kittie
Film Guru



ID # 54







   erstellt : 07. August 2008 19:44      zitat      pm    mail    hp     

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Regie: Richard Brandes

Darsteller: Rachel Miner, Mimi Rogers, Chad Todhunter, Liz Davies, Tammy Filor

Story:

Als Penny noch ein kleines Kind war, kam es zu einem Autounfall an dem sie und ihre Eltern beteiligt waren. Bei dem Unfall kamen auch beide Elternteile ums Leben und Penny musste mit ansehen wie ihre Mutter vor ihren Augen stirbt.

Einige Jahre später hat Penny immer noch Angst vor Autos, aber sie ist in einer Behandlung deswegen. Die Psychologin/Therapeutin Orianna versucht Penny zu helfen. Die Beiden unternehmen einen Ausflug in die Berge mit dem Auto. Orianna meint, dass Penny schon gute Fortschritte gemacht hat und der Ausflug könnte positive Ergebnisse erzielen, aber gegen Abend stoßen die Beiden auf einen Anhalter, den sie auch mitnehmen.

Dieser Anhalter ist einer der gruseligen Sorte. Er trägt dunkle Kleidung, hat sie Kapuze weit ins Gesicht gezogen und ist sehr stillschweigend. So gesehen nichts Schlimmes, aber Penny und Orianna werden sich noch wünschen, dass sie den Anhalter lieber nicht mitgenommen hätten.


Kommentar:

Penny Dreadful ist einer der Filme, welcher 2006 bei dem ersten After Dark Horrorfest in den USA mit dabei war. Das "Horrorfest" ist ein jährlich stattfindendes Horrorfilmfest wo 8 Independenthorrorfilme gezeigt werden. 2006 waren auch noch die Filme Wicked Little Things, Reincarnation, Unrest, The Hamiltons, The Gravedancers, The Abandoned und Dark Ride mit dabei. Das Motto vom "Horrorfest" ist 8 Films To Die For, aber ich glaube darauf sollte ich mich nicht so versteifen wie bei den 6 films to keep you awake.

Der Film beginnt mit einem computeranimierten Intro, welches mir nicht wirklich gefällt, denn entweder hat man das Geld für wirklich gute computeranimierte Sachen oder nicht. Wenn man es nicht hat, dann sollte man es lieber weglassen. Dies hier kann ich aber nicht als Kritikpunkt ansehen, denn dies ist eher ein subjektives Empfinden.

Was der Film aber schon besser kann, ist der Aufbau von Spannung und Atmosphäre. Ziemlich schnell zu Anfang sind wir bei dem Umfall mit dabei und erleben wie Penny ihre Eltern verliert. Durch diese Ereignis wir Penny schnell zur Bezugsperson, denn man empfindet Mitleid mit ihr und kann so gut nachvollziehen, dass sie Angst vor Autos hat bzw. in einem Auto mitzufahren. Diese traurige Grundstimmung schlägt dann bald in Spannung, wenn der Anhalter ins Spiel kommt. Er für sich alle hat schon eine gruselige Ausstrahlung und wenn er dann noch seinen Fleischspieß auspackt, fragt man sich immer mehr was dies für ein Individuum sein mag. Oder dann später, wenn das Morden anfängt und das "Spielchen" mit Penny.

Dann kommt auch noch hinzu, dass der Film örtlich begrenzt ist. Die meiste Zeit spielt er sich im oder um das Auto ab. Penny geht auch mal "spazieren", aber landet dann doch schnell wieder beim Auto und ist so auch wieder mit Penny allein beim Auto. Man verlässt zwar kurz den Schauplatz um das Auto, aber auch nur um ein paar Nebenfiguren einzuführen, die schlussendlich nur als "Kanonenfutter" da sind.

Wenn es ums "Kanonenfutter" geht, sind wir auch gleich bei den SFX. Diese fallen eher gering aus und sind auch recht einfach gemacht. Wer hier also Splatter oder gar Gore erwartet, wird eher enttäuscht sein. Aber auch dies ist kein Kritikpunkt, denn es ist mal eine Abwechselung zu all dem Splatter/Gore, den man in heutigen Horrorfilmen sonst vorgesetzt bekommt. Es ist mal wieder schön hier einen Film zu haben, der ohne literweise Blut auskommt und es nicht nur auf Effekthascherei angelegt hat.

Penny ist nun Richard Brandes 3. Film. Seine beiden ersten Filme Out for Blood und Sexy U.S.A. kenne ich nun nicht, kann daher auch kein genaues Urteil über seine bisherige Arbeit abgeben. Aber die Arbeit, die er hier abgeliefert hat, ist handwerklich recht gut gemacht. Die Geschichte um einen mordenden Anhalter ist nun nicht gerade neu, ließ sie hier aber gut von den Darstellern umsetzen.

Bei den Darstellern sei besonders Rachel Miner, die die Penny spielt hervorgehoben. Sie liefert hier gute darstellerische Leistungen ab und verkörpert die psychisch angeknackste Penny sehr gut indem sie mit ihrer Mimik und Körpersprache arbeitet. Sie blieb den Horrorgenre dann auch erst mal treu, denn nach Penny spielte sie auch in den Horrorfilmen Cult und Tooth and Nail ("Horrorfest '07" mit. Die anderen Nebendarsteller sind auch gut. Sie hatten zwar nun nicht viel zu tun, aber dass sie schlecht spielen, kann man nicht sagen.

Jetzt zum Ende hin bleibt mir nur noch ein Urteil über diesen Film zu fällen. Ich würde Penny als guten Horrorfilm für zwischendurch bezeichnen. Er ist nichts Großes oder Herausragendes, bewegt sich aber im guten Mittelfeld und kann für den Moment gut unterhalten. An den Darstellern, der Atmosphäre oder der Geschichte habe ich nichts auszusetzen. Aber man hätte vielleicht bei der Geschichte etwas mehr rausholen können oder sie in eine andere Richtung führen können. Denn man bekommt lange das Gesicht des Anhalters nicht zu sehen und Penny nimmt Tabletten und der Stress der Autofahrt von der Autofahrt – man hätte es ruhig mehr ins Übernatürlich abgleiten lassen können.

Vielleicht ein anderes Mal. So wie der Film ist, ist er gut. Da kann ich nichts anderes sagen.

Bewertung:


Trailer:

Horrorfest 2006


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Penny Dreadful


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horror1966
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ID # 64





   erstellt : 19. August 2008 23:00      zitat      pm    mail    hp     
Seit die 18 jährige Penny als Kind miterleben mußte, wie ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen, hat sie eine Phobie gegen das Autofahren entwickelt. Darum will sie mit ihrer Therapeutin einen Ausflug mit dem Auto in die Berge unternehmen. Unterwegs fährt ihre Therapeutin einen Mann an, dem aber nichts weiter passiert. Daraufhin bieten die beiden Frauen dem mann an, ihn ein Stück mit dem Auto mitzunehmen. Doch das soll sich als fataler Fehler herausstellen...


Nach diversen Meinungen, die ich bis jetzt über den Film gehört hatte, bin ich ohne große Erwartungen an ihn herangegangen, muß aber eingestehen, das ich doch einigermaßen positiv überrascht wurde. "Penny Dreadful" ist sicherlich kein absolutes Highlight, aber der Film bietet doch recht spannende und gute Unterhaltung. So wird meiner Meinung nach die Spannung sehr gut aufgebaut, nachdem der Film doch eher ruhig beginnt, wird die Spannungsschraube doch nach und nach immer fester gezogen. Auch die Stimmung, die der Film beim Zuschauer erzeugt, nimmt teilweise sehr klaustrophobische Züge an, da sich ein Großteil des Films eigentlich in einem Auto abspielt. Penny steckt in dem Auto genau zwischen 2 Bäumen fest, so das sie die Türen nicht öffnen kann und auch nicht durch die Fenster entkommen kann. Ich halte es allerdings nicht gerade für sehr realistisch, das ein 18 jähriges Mädchen nicht dazu in der Lage ist, die Windschutzscheibe herauszutreten, was sie ja immerhin versucht.

Jedenfalls ist der Psychopat, der vorher von den Frauen mitgenommen wurde, ständig in der Nähe und tötet dabei auch noch einige Leute, die sich in der Nähe befinden, oder Penny helfen wollen. Die Panik, die immer mehr in Penny hochkommt, überträgt sich auch teilweise auf den Betrachter, den man fiebert automatisch mit und versucht sich auch vorzustellen, wie man selbst in einer solchen Situation reagieren würde.

Die Angst und die Panik werden von Rachel Miner ( Penny ) sehr überzeugend dargestellt und wirken für den Zuschauer durchaus glaubhaft und autentisch. Das einzige, was ich für etwas störend erachte, sind einige nicht ganz glaubhaft wirkende Verhaltensweisen von Penny, wie die schon oben erwähnte Sache mit der Windschutzscheibe, oder auch, das der Wagen haargenau zwischen die beiden Bäume geraten ist. Aber ansonsten ist der Film ein doch recht gutes Gesamtpaket.



Fazit:


"Penny Dreadful" ist ein recht interessanter Horror/Thriller, mit einigen netten Slasher - Elementen, den man sich auf jeden Fall einmal anschauen sollte, denn er bietet spannende und kurzweilige Unterhaltung.




7/10

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Kittie
Film Guru



ID # 54







   erstellt : 19. August 2008 23:52      zitat      pm    mail    hp     
Das mit der Windschutzscheibe würde ich nicht so kritisch sehen. Sie hat nur einen "ganzen" Fuß mit dem sie das machen kann. Also kann sie sich mit den Kaputten nicht abstützen und so die Kraft auf den ganzen Fuß übertragen. Und ich denke mal in so einer Nacht und diese Erlebnissen ist der Körper schon geschwächt.

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