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Autor Thema: Review: Kadaver
# 1
Kittie
Film Guru



ID # 54







   erstellt : 28. Dezember 2008 03:00      zitat      pm    mail    hp     

upload/759028122008.jpg

Regie: Marcel Walz

Darsteller: Sabrina Brencher, Andreas Pape, Ninette Weingart, Martina
Schölzhorn, Ramona Lex

Review:

"Scary Camping Tour 2006" - eine Gruppe junger Leute geht durch den Wald
um Schauplätze zu besuchen an denen vor 2 Jahren grausame Morde
stattfanden.

Da die Mörder keine Spuren hinterlassen haben, konnten sie nie gefasst
werden und noch immer befinden sie sich in diesem Wald und haben auch
schon wieder neue Opfer gefunden...

Kadaver ist Marcel Walz dritter Film und ich möchte jetzt schon mal
anführen, dass mir sein zweiter Film Road Rip deutlich besser gefallen
hat.

Das größte Problem bei Kadaver ist die Spannung. Diese lässt sehr
lange auf sich warten und das kommt bei einer Laufzeit von knapp 67
Minuten weniger gut. Wenn die Spannung denn mal da ist, ist sie auf einem
hohen Level, aber leider kann sie sich dort nicht halten. Dieser
Höhepunkt ist in der MItte des Films und leider knickt es hier bis zum Ende
hin wieder ein. Schade auch, dass man hier das Finale zu sehr in die
Länge gezogen hat und beim Finale fallen auch die extrem verwackelten
"Blair Witch Aufnahmen" negativ auf. Diese Wackelaufnahmen sind sehr
anstrengend und nervig. Schade drum denn die anderen Aufnahmen
waren handwerklich da schon ordentlicher.

Was ich diesen Film bei den Aufnahmen hoch anrechne ist, dass es hier
nachts im Wald wirklich dunkel ist. Man kennt es aus anderen Filmen das im
Hintergrund immer irgendwelche unnatürlichen Lichtquellen sind oder das
der Ort des Geschehens gut ausgeleuchtet ist. Aber hier ist es dunkel im
Hintergrund und nur das Wesentliche ist beleuchtet. So wie ich es mir
immer wünsche: man bekommt mit was vor der Kamara passiert ohne das
das Bild zu dunkel ausfällt oder eben zu gut beleuchtet ist.

Die Darsteller mit ihren Leistungen haben mir auch gut gefallen. Keiner
hat es übertrieben, Keiner zog etwas ins Lächerliche und für eine
deutsche Amateur- / Independentproduktion sind die Leistungen durchaus
sehenswert.

Bei solchen Filmen kommt es leider immer noch vielen nur auf Splatter und
Gore an. Hier gibt es zwar auch welchen, aber wer es nur darauf reduziert,
wird wohl eher enttäuscht. Die hier gezeigten SFX fallen zwar recht blutig
aus, sind aber eher einfacher Natur und wiederholen sich auch immer
wieder. Sei es nun als der selbe Effekt nur bei einer anderen Person oder
auch als Rückblende. Eine Amateurfilm-Splattergranate sollte man hier
nicht erwarten.

So will ich mich dann auch langsam den Ende meiner Review nähern.
Daher nur noch einen Tipp und eine letzte Bemerkung.

Schaut euch ruhig noch die Credits an, denn nach denen kommt noch
etwas und ich freu mich auch schon auf Marcel Walz weitere Filme
Klischee und Tortura, die endlich ihren Weg auf DVD finden
damit ich sie endlich auch mal sehen kann. Ich denke nämlich auch, dass
in Marcel Walz noch einiges an Potenzial steckt und das wir noch durchaus
interessanste Filme zu sehen bekommen werden.

Trailer:

-nicht vorhanden-

Bewertung:

_______________________________________________


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