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Autor Thema: Review: Gutterballs
# 1
horror1966
Gründer-Helfer



ID # 64





   erstellt : 09. September 2008 18:29      zitat      pm    mail    hp     

http://lh3.ggpht.com/horror1966/SMaYe115ufI/AAAAAAAAAhA/69ZvYmjGYIE/s288/251983_f.jpg




Titel : Gutterballs

Originaltitel : Gutterballs

Land / Jahr : Kanada / 2008

Altersfreigabe : Ungeprüft

Regie : Ryan Nicholson

Darsteller :

Alastair Gamble
Jeremy Beland
Nathan Dashwood
Saraphina Bardeaux
Wade Gibb
Mihola Terzic
Stephanie Schacter
Trevor Gemma
Candice Lewald
Nathan Witte
Danielle Munro
Dan Ellis


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Kurzbeschreibung des Films :


In einer heruntergekommenen Bowlinghalle gerät eine hauptsächlich aus Außenseiter wie dem Transsexuellen, dem Farbigen und dem Kifferhippie rekrutiertes Fähnlein mit einer Gruppe gewaltbereiter College-Boys aneinander. Beleidigt, weil ihn die schöne Lisa alt aussehen ließ, stellt der böse College-Boy Steve ihr eine Falle und vergewaltigt sie mit seinen Kumpels auf denkbar brutale Weise. Als in der folgenden Nacht alle inklusive des Opfers die Halle wieder aufsuchen, hält ein maskiertes Phantom blutiges Strafgericht.

Quelle: Videomarkt


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Meinung :


"Gutterballs - Die Zweckentfremdung der Bowling - Pins"


So oder so ähnlich könnte auch der Untertitel dieses Films sein. Ryan Nicholson hat hier einen teilweise wirklich deftigen Slasherfilm erschaffen, der den Zuschauer jedoch mit zwiespältigen Gefühlen zurücklässt. In Sachen Splatter / Gore weiß der Film vollends zu überzeugen, die Effekte sind echte Hingucker und auch sehr derbe ausgefallen. Aber so sehr hier auch das Herz eines jeden Fans der härteren Gangart höher schlagen wird, so sehr muß man in so ziemlich allen anderen Bereichen doch starke Abstriche machen.

Da wären zum Beispiel die Darsteller, bei denen wirklich nicht ein einziger Charakter dabei ist, der in irgendeiner Form als Sympathieträger gelten könnte, alle wirken irgendwie total überdreht und eher unsympatisch. Die dargebotenen darstellerischen Leistungen gehören auch eher in die untere Kategorie, so etwas wie Ausdruckskraft oder darstellerisches Können sucht man hier leider vergeblich. Wenn man allerdings den hohen Trashfaktor berücksichtigt, der dem gesamten Film anhaftet, kann man die Sache aber auch positiv sehen und die dargebotenen Leistungen als stimmig und passend ansehen.

Was aber während des ganzen Films sogar sehr genervt hat, waren die Dialoge, wenn man das überhaupt so nennen mag. Ich kann mich gar nicht erinnern, ob es generell einen Satz gab, in dem nicht das böse Wort mit "F" vorkam. Jedenfalls ist es schon sehr anstrengend, diesen Dialogen zu folgen, da wirklich fast alles nur in Fäkalsprache dargeboten wird.

Was mir persönlich etwas gefehlt hat, war eine gewisse bedrohliche Stimmung, die ein solcher Film eigentlich vorweisen sollte. Dieses Gefühl kommt hier nicht so richtig auf, wie auch ein Mitleidsgefühl für die Opfer vollkommen fehlt. Das mag aber auch an der Antipathie für die gesamte Darstellerriege liegen, jedenfalls erging es mir so.

Um noch einmal auf den Härtegrad einzugehen, der wie schon erwähnt mehr als nur hoch ist, das meiner Meinung nach härteste war die Vergewaltigung am Anfang des Films, die wirklich in aller Ausführlichkeit gezeigt wurde. Ich finde, das man die Szenen durchaus knapper hätte halten können, denn so etwas geht einem doch ganz schön an die Nieren. Sicherlich gibt es auch Leute, denen so etwas nichts ausmacht, aber die Sequenz war doch definitiv zu ausführlich. Ansonsten sieht man, zu was ein Bowling - Pin doch alles gut sein kann, einige Tötungsarten wirken schon sehr skuril und entlocken dem Betrachter sogar ein Schmunzeln ( z.B. die "69 er Tötung ). Das Blut fließt in Strömen und Splatter / Gore Freaks kommen voll auf ihre Kosten. Aber ob der Film unbedingt etwas für die breite Masse ist, wage ich doch eher zu bezweifeln.



Fazit :



Wenn man weß, auf was man sich einlässt, nämlich auf einen sehr harten Slasher mit hohem Trashfaktor, dann wird man von "Gutterballs" sehr gut und auch kurzweilig unterhalten. Wenn man allerdings viel Wert auf gute Darsteller und sinnvolle Dialoge legt, dann sollte man besser die Finger von dem Film lassen, mir jedenfalls hat der Streifen der der vorhandenen Mankos sehr gut gefallen.




7/10

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ID # 61







   erstellt : 09. September 2008 20:42      zitat      pm    mail    hp     
Ich hab den Film auch schon vor einiger Zeit gesehn. Ich kenne beide Fassung, also die derbe Cut und die Uncut. Aber ein Review dazu wollt ich nicht schreiben, da das ein Film ist, den man meiner Meinung nach nicht brauch.

Ich finde diesen Film einfach schrecklich. Allein die angesprochene Vergewaltigungsszene... die gehört echt entschärft. Das gehört einfach so nicht in einen Film, in der Cut wurde das auch komplett rausgenommen. Ich finde diese Szene einfach "zu real".
Den Rest des Films gibt zwar jede menge Goreszenen und es werden doch recht "lustige" Arten gezeigt, wie man so einen Bowling Pin aussagekräftig einsetzen kann. Dennoch sind allein die Schauspieler mit das schrecklichste was ich je gesehn hab. Die haben mit Sicherheit nie eine Schauspielschule von Innen gesehn, weder irgendwelche Erfahrungen darin gemacht. Sowas von Miserabel...und diese schlechten Leistungen den ganzen Film über, da muntern auch die Goreszenen keineswegs auf. Dann noch dieses ständige, von Horror schon angesprochene, "verfickt", "Fick Dich" und alle weiteren denkbaren ausführungen....Ich meine Horrorfilme müssen nicht unbedingt anspruchsvoll sein, Slasherfilme oder Trashfilme schon garnicht, aber so weit unten in der Schublade ist einfach zu viel.

Also mein Fazit ist: Einer der Horror - Slasher Filme die man nicht braucht. Allein schon wegen der übertriebenen Vergewaltigungsszene.

von mir gibts deswegen auch nur
(3/10)

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