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Autor Thema: Review: Ginger Snaps 2
# 1
Kittie
Film Guru



ID # 54







   erstellt : 09. Juni 2007 19:32      zitat      pm    mail    hp     

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Regie: Brett Sullivan

Darsteller: Emily Perkins, Katharine Isabelle, Tatiana Maslany, Janet Kidder, Eric Johnson

Vorwort: Ich werde spoilern müssen, weil ohne Spoiler kann ich leider kein vernünftiges Review schreiben. Wer die Filme kennt, weiß was ich meine und es wäre auch von Vorteil „Ginger Snaps“ zu kennen, weil dann ist dieses Review hier verständlicher – denke ich. Also wer mit Spoilern Probleme hat und noch in den Genuß dieser Filme kommen möchte, der sollte lieber nicht weiterlesen. Aber ich verspreche schon mal, dass sich die Spoiler nur auf Teil 1 beziehen werden. Aber genug davon – lieber auf zum Film.

Story:

„Ginger Snaps 2 – Entfesselt“ dreht sich um Brigitte, die sich in einen Werwolf verwandelt, denn sie hat sich durch das Blut ihrer verstorbenen Schwester mit dem „Werwolfsvirus“ infiziert. Aber Brigitte kämpft dagegen an, denn sie verwendet ein Serum aus Wolfseisenhut, welches die Ausbreitung des Virus in ihren Körper verlangsamen soll. Und um das Ganze kontrollieren zu können, fügt sie sich selber Schnittwunden am Arm zu und führt eine Art Tagebuch in dem sie dokumentiert wie viel Zeit bis zur Heilung der Schnittwunde vergeht.

Aber eines Abends als sie sich wieder das Serum gespritzt hat, bricht Brigitte zusammen – und als sie am nächsten Tag aufwacht, findet sie sich in einer Heilanstalt wieder. Hier will man sich um sie und ihr Drogenproblem kümmern, aber dabei hat Brigitte ein viel größeres und anderes Problem, denn ein anderer Werwolf ist auf dem Weg zu ihr und er hat vor sich mit ihr zu paaren.

In der Anstalt lernt Brigitte auch Ghost kennen. Ghost ist ein kleines Mädchen, das ziemlich durchgeknallt ist, aber deswegen ist Ghost nicht in der Anstalt. Sie ist dort, weil ihre Großmutter bei einem Brand in ihrem eigenen Haus schwere Verletzungen erlitten hat und für Ghost ist noch keine Pflegefamilie gefunden wurden.

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Nach einigen Schwierigkeiten freunden sich Ghost und Brigitte auch an. Und diese Freundschaft ist später für Brigitte sehr wichtig, denn Ghost verhilft ihr zur Flucht aus der Klinik und so wäre schon mal ein Problem von Brigitte gelöst. Aber ihre anderen Probleme wurde in der Zwischenzeit immer schlimmer, denn sie kam nicht an ihr Serum ran und dadurch schreitet ihre Verwandlung immer mehr voran – sehr weit voran - und der andere Werwolf ist auch schon wieder näher gekommen und schon bald gibt es die ersten Opfer...

Meinung:

Ich liebe ja die Ginger Snaps Reihe- was ja allgemein bekannt sein sollte – und da ich im Review schreiben besser geworden bin, gibt es hier erst mal die „Neuauflage“ zu meinen „Ginger Snaps 2“ Review.

Auch dieser Film ist anders als all die anderen Werwolffilme – genauso wie sein Vorgänger „Ginger Snaps“. Beschäftigte sich der erste Teil noch mehr mit dem Erwachsenwerden (Frauwerden) – erste Menstruation, Probleme in der Schule (Aussenseiter, Sonderlinge) oder mit Problemen in der Familie (gestörtes Verhältnis zu den Eltern) und das Zusammenhalten der beiden Schwestern – behandelt der zweite Teil das Thema Drogen(-probleme) und alles was dazu gehört: das Einnehmen schädlicher Substanzen, die Sucht danach, der Entzug, körperliche und seelische Veränderungen – und der Tod... aber nicht unbedingt für Brigitte.

Und ihre Droge hier ist der Wolfseisenhut („Blauer Eisenhut“ oder „Gelber Eisenhut“) und da man diesen auch in unseren Regionen hier in Deutschland finden kann, möchte ich euch davor warnen, dass ihr nicht auf den blöden Gedanken kommt und euch auch mal Wolfseisenhut reinzieht. Der blaue und der gelbe Eisenhut sind sehr giftig, denn sie enthalten Alkaloid Aconitin und dieser ist äußert tödlich (auch in sehr geringen Mengen)! Also lasst die Finger davon und von all den anderen Drogen. Es bringt euch nichts! Drogen sind scheiße und das sollte jedem Menschen klar sein. Also tut euch selber einen Gefallen und bleibt gesund.

Aber zurück zum Film: die erste Hälfte des Film beschäftigt sich mehr mit Brigitte und ihren Problemen und nimmt sich auch Zeit die Geschichte aufzubauen und die Spannung baut sich auch schon mal leicht auf, denn man weiß ja, dass der Werwolf ganz in der Nähe ist und jeder Zeit zu schlagen kann. Aber dann nach dem ersten großen Angriff, der auch die zweite Hälfte des Films einläutet steigt die Spannung und verdichtet sich und diese stimmige Atmosphäre kann sich bis zum überraschend schönen Ende halten.

Es gibt zwar nur wenige der blutigen Effekte, aber diese sind sehr gut gelungen. Sie wirken nicht übertrieben, sind aber passend zum Film. Aber nicht nur mit den Effekten gab man sich Mühe. Der Werwolf sieht hier auch besser aus und nicht mehr ganz nach Gummimaske wie im ersten Teil.

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Und Brigitte verändert sich ja auch und sie (Emily Perkins) ist eigentlich eine junge hübsche Frau, aber als sie kurz vor dem Endstadium ihrer Verwandlung ist – naja wie soll ich sagen... scheußlich schön?

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Und Emily gefällt mich nicht nur als Frau, sondern auch als Schauspielerin. Ihre Leistungen haben mir ja schon bei „Ginger Snaps“ gefallen. Aber Katharine Isabelle ist auch nicht schlecht und sie spielt auch hier wieder mit. Ja sie ist hier wieder mit dabei und das obwohl sie im ersten Teil starb. Wie das geht werden sich jetzt Einige bestimmt fragen – ist sie von den Toten auferstanden oder hat sie doch überlebt? Nein – nichts dergleiche. In „Ginger Snaps 2“ taucht sie in den Visionen von Brigitte auf – manche mögen das vielleicht schwachsinnig oder albern finden, aber ich finde es gut. Die Beiden sind eben unzertrennliche Schwestern – das kann nicht mal der Tod der Einen verhindern.
Auch Katharine spielt gut und die anderen Schauspieler passen in ihren Rollen. Ich kann da eigentlich nichts bemängeln, denn ich hab schon deutlich schlechteres gesehen.

Irgendwelche Spielchen mit der Kamara gibt es leider nicht, aber hier wurde die Arbeit gut gemacht.

Fazit:

Wie schon erwähnt liebe ich diese Filme und ich kann sie auch nur weiterempfehlen – vorallem dann, wenn man mal einen etwas anderen Werwolffilm sehen will. Dieser hier bietet auf jeden Fall alles was ein guter (Horror)Film braucht – eine gute Geschichte, Spannung und gute Schauspieler (und dazu kommt noch, dass die Hauptdarstellerin einen gewissen Reiz hat).

Hinweis: www.ginger-snaps.de (deutsche Fan-Site)

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   erstellt : 10. Juni 2007 01:05      zitat      pm    mail    hp     
Ich weiss,ich widerhole mich,aber wieder ein fantastisches
Review über einen fantastischen Film.Ich mag die ganze
Trilogie,da hier das Werwolfthema mal etwas anders behan-
delt wird und das auf eine ganz tolle Art.Jedem,der diese Filme noch nicht kennt,kann ich nur empfehlen,das schnells-
tens zu ändern,denn es lohnt sich wirklich.

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