| Autor |
Thema: Review: Elektra |
# 1
Kittie
Film Guru

     ID # 54


|
erstellt :
31. August 2007 23:20
zitat
pm mail hp

Regie: Rob Bowman
Darsteller: Jennifer Garner, Terence Stamp, Will Yun Lee, Goran Visnjic
Vorwort:
Ich hab mich lange davor gedrückt ein Review zu diesen Film zu schreiben. Eigentlich ist es ein mieser Film und normaler Weise fällt es mir leicht über Filme zu schreiben, die ich nicht mag, aber hier spielt Jennifer Garner mit und wie ihr wissen solltet, mag ich sie sehr - ob nun als Schauspielerin, optisch oder als Mensch. Und es fällt mir wirklich schwer über diesen Film zu schreiben.
Story:
Elektra wurde in "Daredevil" getötet und wird hier vom blinden Sensei Stick wieder ins Leben zurückgeholt. Nun lebt sie in seinem "Lager" und erlernt das Kämpfen, aber schon bald wird sie diesen Ort wegen Fehlverhalten verlassen müssen und fängt Elektra ein neues Leben als Auftragskillerin an.
Ihr neuester Auftrag ist es die 13-jährige Abby und deren Vater zu töten. Aber sie kann diesen Auftrag nicht ausführen und beschließt eher den Beiden zu helfen und damit beginnt für die 3 eine Flucht vor Kämpfern, welche von einer Organisation, welche sich "Die Hand" nennt, losgeschickt wurden.
Meinung:
Mit "Elektra" folgt eine weitere Comicverfilmung nach Filmen wie "Spider-Man" und "Hellboy" - welche recht erfolgreich waren und jede Menge Geld einbrachten, aber "Elektra" war dann doch eher ein großer Flop. Zu erwähnen wäre noch, dass Elektra ein Spinoff zu den Film "Daredevil" ist, aber dazu später mehr.
Ich kenn leider nicht die Comics, hab aber schon länger vor mir mal ein paar davon zu besorgen und bei meiner Recherche zum Film entdeckte ich 97 inhaltlich unterschiedliche Comichefte - wohl erfolgreicher als der Film.
Ganz zu Anfang des Films gibt es eine kleine Einleitung zu Elektra und "Die Hand", es ist die Rede vom Gleichgewicht zwischen Gut und Böse und um die kleine Abby gibt es auch ein Geheimnis, welches entscheidend für das Gleichgewicht ist und das Ganze scheint auch viel versprechend zu werden, aber leider wurde ich von diesem Film sehr enttäuscht.
Ich finde auch einfach keine Verbindung zu der Elektra aus "Daredevil" und dieser hier. Es ist eine vollkommen andere Figur. Die Gemeinsamkeiten beschränken sich auf die selbe Schauspielerin und den Tod der Elektra in "Daredevil". Ich finde es ja gut wenn sich Figuren weiterentwickeln, aber diese hier sind wie Feuer und Wasser - das passt einfach nicht zusammen. Und ich finde es schade, dass man diese Figur hier so "verbraten" hat. Was mir allerdings an dieser Elektra hier gefällt ist ihre Arbeitskleidung und wenn ich mal etwas anmerken darf: die Farbe rot steht Jennifer einfach.
Und dann wäre da noch "Die Hand". Man erfährt leider recht wenig über sie. Ausser das die Elektra bekämpfen und auf der Suche nach einem "Schatz" sind und das sie das Böse im Film verkörpern.
Die oben erwähnten Kämpfer sind 5 Menschen mit aussergewöhnlichen Fähigkeiten. Was der Eine kann, weiß ich nicht, denn er hat einen super kurzen Auftritt, denn er ist nur zum Sterben da. Aber Kirigi ist der Anführer dieser kleinen Gruppe und er kann recht gut kämpfen und auch gut mit dem Schwert umgehen, aber er ist nicht weiterhin interessant. Dann wäre da noch Stone - wie sein Name schon sagt, ist er steinhart und verträgt auch mal eine Ladung Gewehrschrott aus nächster Nähe, aber am interessantesten sind da schon eher Tattoo und die Lady mit den blauen Fingernägeln oder auch Typhoid genannt. Typhoid lässt alles verdürren was in ihrer unmittelbaren Nähe ist und Tattoo kann seine Tattoos lebendig werden lassen. Schade das man nicht mehr über sie erfährt - das ist wirklich ärgerlich!
Wie ihr euch sicherlich denken könnt spielt Jennifer die Elektra und auch wenn ich ihr Talent bewundere, muss ich sagen, dass sie hier etwas schwächelt. Schade eigentlich, aber ihre beste Rolle bis jetzt ist die der Sydney Bristow in "ALIAS - Die Agentin".
Und wo ich noch bei den Schauspielerin bin: Jennifer Garner und Natassia Malthe (Typhoid) wurden bei den MTV Movie Awards in der Kategorie Bester Kuss nomeniert - doch leider wurden haben sie nicht gewonnen. Bei dieser Szene war das Gejubel im Kino auch sehr lautstark - allerdings aber auch ein Erlebnis.
Die anderen Schauspieler sind zwar auch nicht schlecht, reißen aber auch nicht viel raus. Und man hätte sich auch wirklich mehr Mühe mit den Martial-Arts geben können - sie überzeugten mich nicht wirklich, aber dafür sind wenigstens die Computereffekte gut gelungen. Zwar offensichtlich aber gut.
Die Atmosphäre im Film ist nicht wirklich spannend da er zu vorhersehbar ist. Die Actionszenen fallen auch eher "lahm" aus - es ist wirklich schade um diesen Film. Aber ich sollte mich langsam meinem Fazit nähern.
Fazit:
"Elektra" ist wohl eher was für Jennifer Garner Fans oder für Hardcore-Comicverfilmungsfans, denn viel hat der Film nicht zu bieten. Allen Anderen kann ich von diesem Film nur abraten, man muss ihn nicht gesehen haben, weil man einfach nichts verpasst - ich hätte mal nie gedacht, dass ich so etwas über einen Film schreiben werde indem Jennifer die Hauptrolle spielt.
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# 2
horror1966
Gründer-Helfer

     ID # 64

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erstellt :
31. August 2007 23:45
zitat
pm mail hp
Ich liebe zwar Comic-Verfilmungen,aber Elektra ist doch sehr enttäuschend.Das einzige,was den Film einigermaßen sehens- wert macht,ist J.Garner. 
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Ich sage,was ich denke,auch wenn ich nicht immer denke,was ich sage.

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