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Autor Thema: Der Meister
# 1
Kittie
Film Guru



ID # 54







   erstellt : 01. Oktober 2007 16:13      zitat      pm    mail    hp     

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Ich habe am Wochenende das Buch "Der Meister" beendet. Warum ich es mir gakuft habe, sollte klar sein - der Titel sprach mich einfach an.

Aber im Ernst: Als ich mir das Buch kaufte, war mir irgendwie das ich den Namen Tess Gerritsen doch irgendwoher kenne - ich las ein paar Bücher vorher "Die Chirurgin" auch von Tess Gerritsen - und dann beim Lesen kamen mir die Namen der Figuren auch bekannt vor, denn es waren die selben wie aus "Die Chirurgin" - Jane Rizzoli, eine Polizistin, die immer die starke Frau raushängen lässt und der Psycho & Serienkiller Warren Hoyt, welcher in "Die Chirurgin" kranke Dinge mit den weiblichen Geschlechtorganen anstellte. Kann ja jeder sammeln was er möchte, aber sich eine oder mehrere Gebärmuttern in den Schrank stellen, ist dann doch eher krank, aber es soll hier um "Der Meister" gehen.

Kurz zum Inhalt: Jane kommt zu einen Tatort wo die Leiche des Arztes R. Yeager gefuden wurde. Als sie die Tat durchspielen, stellen die Polizisten fest, dass Frau Yeager vor den Augen ihres Mannes vergewaltigt wurde, diesem wurde danach die Kehle durchgeschnitten und Frau Yeagers Leiche wird Tage später im Wald tot aufgefunden. Aber sie wurde nicht nur vor ihrem Tod vergewaltigt.

Jane Rizzoli ist die Erste, welcher die Paraellen zu Hoyt erkennt. Und so beginnt das Katz-und-Maus-Spiel und Jane wird mal wieder selbst zum Opfer.

Das Buch fängt wieder sehr "gorehaltig" an und als ich dann merkte, dass Hoyt wieder dabei ist, freute ich mich schon auf den Rest der Geschichte. Ich möchte nicht allzu viel zum Inhalt verraten, aber Hoyt ist diesmal nicht allein, denn er hat einen gefunden, der seine perversen Phantasien teilt.

Das Buch hat auch nur 413 Seiten und lässt sich so relativ schnell lesen. Die Figuren aus "Die Chirurgin" bekommen hier auch noch etwas mehr Tiefgang, aber ich hab hier fest gestellt, dass mich die Rizzoli eigentlich doch nur nervt; sie will keinen an sich ran lassen, sie ist so stark und lebt für ihren Beruf und dann gegen Ende vögelt sie mit einem FBI-Agenten, den sie das ganze Buch über nur misstraut hat - unnötig und nicht wichtig für die Handlung. Ähnlich wie Sexszenen im Film, aber das ist ein anderes Thema.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass "Der Meister" ein guter und spannender Thriller ist, nicht vorhersehbar und stellenweise recht blutig und dadurch kam der kleine Gorehound in mir auch auf seine Kosten.

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